Über Frau Kringel

Im April 2020 hatte Frau Kringel plötzlich ganz viel Zeit. Gerade hatte ihr halbes Sabbatjahr begonnen. Doch Corona machte vieles anders als gedacht.

Sie hatte immer schon viel gemalt. So war es kein Zufall, dass sie begann, Anti-Corona Postkarten zu malen und an ihre Lieben zu senden. Und sie malte immer weiter und weiter. In ihrer Wohnung auf dem Wuppertaler Ölberg, da wo auf dem Klingelschild Müller steht. 

Denn Beate Müller ist ihr Name im richtigen Leben. Frau Kringel hieß sie seit 2013 eigentlich immer dann, wenn sie als Clownin in ihrem weiten grünen Mantel unterwegs war, mit dicker roter Nase.

Und nun bereitete es ihr ein großes Vergnügen, die Wesen auf ihren immer zahlreicher werdenden Postkarten mit großen roten Nasen zu malen. Harmlose, freundliche Wesen, die zu spielerischen Momenten und ein bisschen Leichtigkeit verhelfen sollen, in einer Zeit, die seit Februar 2020 für Groß und Klein sehr ernst und sorgenreich geworden war.

Der Shop von Frau Kringel soll dabei helfen, die freundlichen Wesen in die Welt zu schicken.